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Dresden und sein Stollen - eine alte Tradition.

Dieses Weihnachtsgebäck spielt in der Geschichte von Dresden eine besondere Rolle.

Ob Könige, Fürsten, Bürger oder Gäste, der Stollen war in aller Munde. Am sächsischen Hofe wurden Stollen in Dresden erstmals 1427 gereicht. Nur die katholischen Dogmen erlaubten keine Verwendung von Butter und Milch. So waren Wasser, Hafer, Mehl und Öl die Zutaten, aus denen in der Fastenzeit im Advent Stollen hergestellt wurden.

Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht wandten sich an den Papst Innozenz der VIII., mit der Bitte das "Butterverbot" außer Kraft zu setzen. Sie hatten Erfolg. Der Heilige Vater schickte das als "Butterbrief" bekannte Schreiben. Dieser Butterbrief ermöglichte es, bei Zahlung einer bestimmten Buße auch während der Fastenzeit Milch und Butter zu verwenden. Mit dem erworbenen Vorrecht konnten, mit gutem Gewissen und Gottes Segen, Milch und Butter für den Stollen verwendet werden.

 

Ab 1560 entstand der Brauch, dass die Bäcker in Dresden ihrem Landesherrn jedes Jahr zum heiligen Fest einen 36 Pfund schweren Stollen überreichten. Von acht Meister und acht Gesellen wurde der Stollen zum Dresdner Schloss getragen.

 

Anno 1730 übertraf August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, alles bisher Dagewesene. Er gab im Rahmen des "Zeithainer Lustlagers", ein legendäres Fest für mehr als 20 000 geladene Gäste. Vom Bäckermeister Zacharias ließ er einen Riesenstollen herstellen. 60 Gesellen wurden benötigt, um den Stollen im extra gebauten Ofen zu backen. Acht Pferde zogen den Wagen an den Tisch des Königs, auf dem der 36 Zentner schwere Stollen lag. Dieser wurde als Höhepunkt der Feierlichkeiten präsentiert und mit einem 1,60 Meter langen Stollenmesser angeschnitten.

An diese legendäre Festlichkeit knüpft das jährliche Stollenfest. Am 2. Adventssonntag findet die alljährliche Stollenprozession in Dresden statt. Ein farbenfroher Festumzug zieht einen Riesenstollen durch die barocke Altstadt an den berühmten Bauwerken Frauenkirche, Fürstenzug, Hofkirche, Schloss, Semperoper und Zwinger vorbei. Fanfarenzüge und Handwerkerzünfte begleiten den Stollen auf seiner Fahrt vom Schloßplatz zum Striezelmarkt.

 

Der exzellente Ruf der Stollen aus Dresden gründet auf dem Wirken vieler Dresdner Bäckerfamilien.

Unser Familienunternehmen backt seit 1890 in handwerklicher Tradition. Das bestens gehütet Familienrezept wurde von Generation zu Generation mit allerlei Tricks und Kniffen für einen schmackhaften Stollen weitergegeben. Wir bieten unsere Stollen in der Stollenbackstube in Dresden und hier auf diesen Seiten im weltweiten Direktversand an.

 


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