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Stollengewürz

Stollen selber backen – Schritt für Schritt zum Weihnachtsstollen

Stollen backen gehört in Dresden und Sachsen seit Generationen zur Weihnachtszeit. Schon Wochen vor dem Fest ziehen der Duft von Butter, Rosinen, Mandeln und Gewürzen durch die Backstuben.

Auch in vielen Familien war es früher selbstverständlich, den eigenen Weihnachtsstollen zu backen. Wenn Sie heute Ihren Stollen selber backen möchten, brauchen Sie neben guten Zutaten vor allem eines: etwas Zeit.

Denn ein guter Stollen entsteht nicht dadurch, dass einfach alle Zutaten miteinander verknetet und anschließend gebacken werden. Die Vorbereitung der Rosinen und Mandeln, ein reifes Hefestück, die richtige Konsistenz der Butter, eine kurze Gare und schließlich das richtige Ausbacken entscheiden darüber, ob der Stollen später saftig, aromatisch und schön mürbe wird.

Mit unserem Rezept nehmen wir Sie Schritt für Schritt mit durch die Stollenbäckerei. Dabei erklären wir Ihnen nicht nur, wie wir vorgehen, sondern auch, warum die einzelnen Arbeitsschritte wichtig sind.

Stollen selber backen

Rosinen vorbereiten, Hefestück ansetzen, Mandeln quellen lassen, Stollenteig kneten, formen, backen, buttern und zuckern: Wir zeigen Ihnen die Herstellung Schritt für Schritt.

Dresdner Christstollen kaufen

Keine Zeit zum Selberbacken? Entdecken Sie unsere handgefertigten Dresdner Christstollen aus unserer kleinen Stollenbackstube.

Rezept für zwei Stollen von etwa 1,5 kg

Unser Rezept ergibt zwei Weihnachtsstollen von jeweils ungefähr 1,5 kg. Beginnen Sie mit den Vorbereitungen am besten bereits einen Tag vor dem eigentlichen Backtag.

Rosinen & Hefestück

Rosinen:

800 g Rosinen
20 g Rum

Hefestück:

50 g frische Hefe
230 g Milch
10 g Zucker
290 g Weizenmehl

Stollenteig

400 g Butter
50 g Schweineschmalz
30 g bittere Mandeln
160 g süße Mandeln
170 g Milch
63 g Orangeat
125 g Zitronat
14 g Orangenschalenpaste
14 g Zitronenschalenpaste
130 g Zucker
12 g Salz
2 g Stollengewürz
5 g Vanille
550 g Weizenmehl

Stollengewürz

10 g Macis bzw. Muskatblüte
5 g Kardamom
4 g Zimt
1 g Nelken

Die Gewürze möglichst erst kurz vor dem Backen im Mörser oder in einer Kaffeemühle fein mahlen. Dadurch bleiben mehr der ätherischen Öle und damit des Aromas erhalten.

Für unseren Stollenteig benötigen Sie etwa 2 g dieser Gewürzmischung.

Nach dem Backen benötigen Sie

Butterschmalz, Kristallzucker und Puderzucker. Damit bekommt der fertig gebackene Stollen seine schützende Hülle und schließlich seine typische schneeweiße Oberfläche.

1. Einen Tag vorher: Rosinen in Rum einlegen

Das Stollenbacken beginnt bereits am Vortag. Geben Sie die Rosinen in eine ausreichend große Schüssel und vermischen Sie diese mit dem Rum. Während der nächsten Stunden die Früchte immer wieder durchmischen, damit sich der Rum gleichmäßig verteilt.

Die Rosinen sollen sich mit der Flüssigkeit vollsaugen, aber nicht darin schwimmen. Das Einweichen macht sie aromatisch und saftig.

Beim späteren Kneten sollten die Früchte möglichst schonend behandelt werden. Werden Rosinen zerquetscht, tritt Fruchtsaft aus und die eigentlich helle Stollenkrume kann sich bräunlich verfärben.

Tipp aus der Backstube: Die Rosinen kommen erst ganz zum Schluss in den Stollenteig. So werden sie beim Kneten nicht unnötig zerquetscht und bleiben möglichst ganz.

2. Die Zutaten richtig temperieren

Beim Stollenbacken spielt die Temperatur eine wichtige Rolle. Nehmen Sie die benötigten Zutaten deshalb rechtzeitig aus der kühlen Lagerung. Etwa fünf Stunden bei einer Raumtemperatur von 20 bis 22 °C sind eine gute Orientierung.

Besondere Aufmerksamkeit benötigt die Butter. Sie soll weich und geschmeidig sein, darf aber nicht flüssig oder schmierig werden.

Am einfachsten lässt sie sich mit dem Knethaken weichkneten. Dabei wird die Butter nicht schaumig geschlagen. Sie soll lediglich so geschmeidig werden, dass keine festen Stückchen mehr vorhanden sind.

Warum ist das wichtig? Wird das Fett zu warm, verliert der Stollenteig seine Stabilität. Der Stollen kann beim Backen unnötig breit laufen.

3. Das Hefestück herstellen

Ein Stollenteig ist für die Hefe Schwerstarbeit. Butter, Zucker, Mandeln und die große Menge an Früchten ergeben einen schweren Teig. Deshalb geben wir der Hefe zunächst optimale Bedingungen, bevor sie mit den übrigen Zutaten in Berührung kommt.

Bröckeln Sie die frische Hefe in eine Schüssel. Geben Sie die lauwarme Milch und 10 g Zucker hinzu und verrühren Sie alles, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Anschließend 290 g Mehl hinzugeben und zu einem gleichmäßigen Hefestück verkneten. Das fertige Hefestück sollte ungefähr 24 bis 25 °C warm sein.

Nun lassen Sie es an einem warmen Ort reifen. Eine Kunststoffschüssel hält die Temperatur meist besser als eine kalte Metallschüssel. Verwenden Sie eine Metallschüssel, können Sie diese mit einem Küchentuch umwickeln und abdecken.

Bei etwa 24 bis 25 °C benötigt das Hefestück ungefähr 30 bis 45 Minuten. Dabei nimmt es deutlich an Volumen zu.

Wann ist das Hefestück richtig gereift?

Hier hilft ein einfacher Fingertest. Drücken Sie vorsichtig mit dem Finger in die Oberfläche des Hefestücks.

Noch nicht reif

Federt der Teig nach dem Eindrücken wieder deutlich zurück, benötigt das Hefestück noch etwas Zeit.

Genau richtig

Bleibt der Fingereindruck weitgehend stehen, hat das Hefestück den richtigen Reifegrad für unseren Stollenteig erreicht.

Überreif

Fällt das Hefestück nach dem Eindrücken großflächig zusammen, war die Reifezeit bereits zu lang.

4. Mandeln vorbereiten – wichtig für einen saftigen Stollen

Während das Hefestück reift, kümmern wir uns um die Mandeln. Sie sind für einen guten Stollen wesentlich wichtiger, als man zunächst vermuten könnte.

Trockene gemahlene Mandeln nehmen beim Backen Flüssigkeit auf. Werden sie ohne Vorbereitung in den Teig gegeben, holen sie sich diese Feuchtigkeit aus der Stollenkrume. Das Ergebnis kann ein trockener Stollen sein.

Deshalb werden die Mandeln vor dem eigentlichen Kneten vorbereitet. Für unser Rezept werden die süßen und bitteren Mandeln mit der vorgesehenen Milch vermischt und quellen gelassen.

Wenn Sie zu Hause nur wenige Stollen backen, lohnt sich die Mühe, ganze Mandeln erst kurz vor der Verarbeitung frisch zu mahlen. So bleiben ihre feinen Aromen besonders gut erhalten.

Wissen aus der Backstube: In Dresdner Backstuben werden Mandeln unterschiedlich vorbereitet. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sie bereits in das Fettstück einzuarbeiten. Die Mandeln nehmen dabei Fett und Feuchtigkeit auf und tragen später zu einer saftigen Stollenkrume bei.

5. Das Fettstück herstellen

Nun kommen die geschmeidige Butter und das Schmalz mit Zucker, Salz, Stollengewürz, Vanille, Orangeat, Zitronat, Orangen- und Zitronenschalenpaste sowie den vorbereiteten Mandeln zusammen.

Verkneten Sie die Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse. Diese Mischung nennen Bäcker Fettstück.

Achten Sie darauf, die Masse nicht schaumig zu schlagen und nicht unnötig zu erwärmen. Anschließend wird das restliche Mehl unter das Fettstück geknetet.

6. Das reife Hefestück einarbeiten

Ist das Hefestück richtig gereift, wird es vorsichtig mit dem vorbereiteten Grundteig verbunden.

Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen Stollen- und Brotteig: Ein Stollenteig soll nicht so intensiv ausgeknetet werden wie ein Brotteig.

Wird das Klebergerüst zu stark entwickelt, wird die spätere Stollenscheibe fest und straff. Wird dagegen zu wenig geknetet, kann der Stollen zu mürbe werden und beim Anschneiden auseinanderbrechen.

Das Ziel: eine kompakte, mürbe und trotzdem zusammenhängende Stollenkrume.

7. Die Rosinen kommen zuletzt

Erst wenn der eigentliche Stollenteig fertig ist, werden die vorbereiteten Rosinen untergearbeitet.

Falls die Rosinen an der Oberfläche noch sehr feucht sind, können Sie etwas von der vorgesehenen Mehlmenge zurückbehalten und die Früchte ganz leicht darin wenden.

Nun die Rosinen vorsichtig und nur so lange wie nötig unter den Teig kneten. Sie sollen sich gleichmäßig verteilen, aber möglichst ganz bleiben.

Damit ist der Stollenteig fertig.

8. Den Stollenteig ruhen lassen

Lassen Sie den fertigen Teig ungefähr 15 Minuten ruhen. Während dieser Teigruhe entspannt er sich und lässt sich anschließend besser formen.

Danach teilen Sie den Teig in zwei gleich große Stücke.

9. Den Stollen formen und einschneiden

Formen Sie jedes Teigstück zunächst rund und anschließend zu einem länglichen Stollen.

Achten Sie darauf, dass der Stollen auch zu den Enden hin ausreichend kräftig bleibt und nicht spitz ausläuft.

Anschließend erhält der Stollen seinen typischen Längsschnitt. Schneiden Sie dabei nicht über die gesamte Länge.

Lassen Sie am Anfang und am Ende jeweils ungefähr 2 bis 2,5 cm ungeschnitten.

Der Schnitt bildet beim Backen eine kontrollierte Stelle, an der sich der Stollen öffnen kann, während die beiden Enden geschlossen bleiben.

10. Warum der Stollen nur kurz gehen darf

Nach dem Formen lassen wir den Stollen nur kurz ankommen. Ein Stollen soll nicht wie ein Brot kräftig aufgehen.

Der schwere sächsische Stollen kommt vergleichsweise knappgarig in den Backofen. Genau das ist gewollt.

Eine starke Gare würde eine sehr lockere, brotähnliche Struktur erzeugen. Ein guter Stollen soll dagegen kompakt, mürbe und saftig sein.

Ein flacher Stollen ist nicht automatisch ein misslungener Stollen. Zu viel Volumen und eine sehr offene Porung können dazu führen, dass das Gebäck schneller austrocknet.

11. Den Stollen backen

Heizen Sie den Backofen rechtzeitig vor.

Unsere Stollen von ungefähr 1,5 kg benötigen etwa 55 Minuten bei 190 °C fallend auf 170 °C.

Beginnen Sie bei ungefähr 190 °C. Nach etwa 20 Minuten beziehungsweise sobald eine deutliche Bräunung eingesetzt hat, reduzieren Sie die Temperatur auf ungefähr 170 °C und backen die Stollen fertig.

Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, sind Temperatur und Backzeit Richtwerte. Beobachten Sie deshalb besonders gegen Ende der Backzeit die Farbe und den Backzustand.

Nicht trocken backen!

Ein guter Stollen benötigt ausreichend Feuchtigkeit in seiner Krume. Wird er zu lange ausgebacken, können selbst hervorragende Butter, Mandeln, Früchte und Gewürze ihr Aroma später nicht mehr richtig entfalten. Saftigkeit ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale eines guten Stollens.

12. Dunkle Rosinen nach dem Backen entfernen

Schauen Sie sich die Oberfläche des noch warmen Stollens an. Einzelne herausstehende Rosinen können während des Backens sehr dunkel oder sogar schwarz geworden sein.

Diese Früchte werden vorsichtig entfernt. So verhindern Sie, dass verbrannte Rosinen später einen unangenehm bitteren Geschmack verursachen.

13. Den noch warmen Stollen buttern

Nach dem Backen beginnt die Nachbehandlung des Stollens. Lassen Sie ihn zunächst etwas abkühlen.

Nach ungefähr zwei bis drei Stunden sollte der Stollen nicht mehr heiß, aber auch noch nicht vollständig ausgekühlt sein.

Jetzt wird er gründlich mit zerlassenem Butterschmalz eingestrichen.

Warum wird der Stollen gebuttert? Die Fettschicht verschließt die Oberfläche und schützt den Stollen vor dem Austrocknen. Das Buttern gehört deshalb nicht nur zum Geschmack, sondern auch zur Frischhaltung des Gebäcks.

14. Ein zweites Mal buttern und zuckern

Am nächsten Tag ist der Stollen vollständig ausgekühlt. Nun wird er ein zweites Mal mit Butterschmalz eingestrichen.

Direkt anschließend kommt Kristallzucker auf die noch weiche Fettschicht.

Butterschmalz und Kristallzucker bilden gemeinsam die typische schützende Hülle des Stollens.

15. Zum Schluss kommt der Puderzucker

Nach einem weiteren Tag oder kurz vor dem Verschenken und Anschneiden wird der Stollen großzügig mit Puderzucker besiebt.

Jetzt erhält er seine charakteristische schneeweiße Oberfläche.

Während Butterschmalz und Kristallzucker wesentlich zur schützenden Hülle beitragen, sorgt der Puderzucker vor allem für das typische Aussehen eines Weihnachtsstollens.

16. Stollen lagern und reifen lassen

Wer seinen Stollen direkt am nächsten Tag anschneidet, verpasst einen wichtigen Teil der Stollenherstellung: die Reifung.

Ein frisch gebackener Stollen schmeckt anders als ein gut durchgezogener Stollen. Während der Lagerung verbinden sich die Aromen von Butter, Mandeln, Rosinen, Orangeat, Zitronat, Rum und Gewürzen miteinander.

Geben Sie Ihrem Stollen deshalb Zeit. Verpacken Sie ihn gut und lagern Sie ihn möglichst gleichmäßig kühl, idealerweise bei nicht mehr als etwa 15 °C.

Ein kühler Keller oder ein entsprechend kühler Raum eignet sich gut. Vermeiden Sie möglichst starke Temperaturschwankungen.

Geduld gehört zum Stollenbacken. Erst während der Lagerung verbinden sich die einzelnen Aromen zu dem Geschmack, den wir mit einem gut gereiften Weihnachtsstollen verbinden.

17. Vor dem Anschneiden auf Raumtemperatur bringen

Kühl lagern bedeutet nicht, den Stollen auch kalt zu essen.

Nehmen Sie ihn rechtzeitig vor dem Verzehr aus seinem Lager. Butter und andere Fette sind bei niedrigen Temperaturen fest. Gleichzeitig können sich die Aromen eines kalten Stollens wesentlich schlechter entfalten.

Ein guter Stollen sollte deshalb beim Anschneiden wieder Raumtemperatur erreicht haben.

Wie schneidet man einen Stollen richtig an?

Traditionell wird ein Stollen in der Mitte angeschnitten.

Schneiden Sie von dort die gewünschten Scheiben ab. Anschließend können die beiden verbliebenen Stollenhälften mit ihren Schnittflächen wieder zusammengeschoben werden.

Dadurch liegt weniger Krume offen und der angeschnittene Stollen trocknet nicht so schnell aus.

Und bitte schneiden Sie Ihren Stollen nicht hauchdünn. Eine gute Stollenscheibe darf ungefähr 1,5 cm oder daumendick sein. Dann haben Sie beim Essen tatsächlich ein Stück Stollen im Mund und können Butter, Früchte, Mandeln und Gewürze gemeinsam schmecken.

Warum ist Stollenbacken eigentlich so schwierig?

Auf den ersten Blick besteht ein Stollen aus ganz gewöhnlichen Backzutaten. Doch gerade ihr Zusammenspiel macht die Herstellung anspruchsvoll.

Ein guter Stollen braucht saftige Früchte, vorbereitete Mandeln, geschmeidiges Fett, ein kräftiges Hefestück, einen nicht überkneteten Teig, eine kurze Gare, die richtige Backzeit und anschließend Butter, Zucker und genügend Ruhe.

Schon kleine Veränderungen können das Ergebnis deutlich beeinflussen. Genau deshalb schmeckt der Stollen verschiedener Bäcker trotz ähnlicher Grundzutaten niemals vollkommen gleich.

Das Rezept ist nur der Anfang. Die Erfahrung des Bäckers macht daraus seinen Stollen.

Ihren eigenen Weihnachtsstollen backen

Beim Backen zu Hause können Sie natürlich auch kreativ werden. Ein Teil der Rosinen lässt sich beispielsweise durch Cranberrys oder andere Trockenfrüchte ersetzen.

Schokolade harmoniert hervorragend mit Orange. Auch Kokos, Nougat oder andere Nüsse eröffnen ganz neue Möglichkeiten.

So entsteht aus der traditionellen Stollenbäckerei Ihr ganz persönlicher Weihnachtsstollen.

Original Dresdner Christstollen

Wer einen Original Dresdner Christstollen genießen möchte, erkennt ihn am goldenen Siegel des Schutzverbandes.

Seine Herstellung und Herkunft unterliegen festen Vorgaben und regelmäßigen Qualitätskontrollen.

Selber backen oder backen lassen?

Nun kennen Sie einen großen Teil der Arbeit, die in einem guten Stollen steckt: Rosinen vorbereiten, Mandeln behandeln, Hefestück ansetzen, Fettstück herstellen, Teig kneten, Früchte unterarbeiten, ruhen lassen, formen, schneiden, garen, backen, buttern, zuckern und schließlich warten.

Wer Freude am Backen hat, sollte es unbedingt einmal selbst ausprobieren. Gerade beim Stollen merkt man schnell, wie sehr kleine Veränderungen bei Temperatur, Teigführung und Backzeit das Ergebnis beeinflussen.

Und wenn Sie Weihnachten lieber genießen möchten, ohne vorher die Küche in eine kleine Stollenbackstube zu verwandeln, übernehmen wir das Backen gern für Sie.

In unserer Dresdner Stollenbackstube backen wir seit 1890 Christstollen nach unserer überlieferten Familienrezeptur.

Stollen selber backen nach einem traditionellen Stollenrezept

Aromazutaten selbst herstellen oder fertig kaufen

Stollengewürz, Orangenpaste und Zitronenpaste können Sie selbst herstellen oder fertig kaufen. Wenn Sie die Zeit haben, lohnt sich die eigene Herstellung: Frisch gemahlene Gewürze und selbst hergestellte Fruchtpasten bringen ein besonders intensives und natürliches Aroma in den Stollen.

Stollengewürz

Stollengewürz: Macis, Kardamom, Zimt und Nelke mahlen. Dafür eignet sich ein Mörser oder eine Kaffeemühle.

Muskatblüte / Macis 10 g
Kardamom 5 g
Zimt 4 g
Nelke 1 g

Wichtig: Die Mengen ergeben einen kleinen Vorrat.
Für das Rezept benötigen Sie 2 g. Den Rest bewahren Sie luftdicht verschlossen für den nächsten Stollen auf.

Stollengewürz mit Macis Kardamom Zimt und Nelke frisch mahlen
Orangenpaste aus frischen Bio-Orangen selber machen

Orangenpaste

Orangenpaste verleiht dem Stollen ein intensives, natürliches Orangenaroma und lässt sich sehr einfach selbst herstellen. Verwenden Sie dafür Orangen mit unbehandelter Schale.

Bio-Orangen 600 g
Zucker 300 g

Die Orangen gründlich waschen und mit der Schale in Stücke schneiden. Mit Zucker vermischen und etwa 40 Minuten ziehen lassen.

Anschließend die Mischung in einen Topf geben und etwa 20 Minuten kochen. Noch heiß mit dem Stabmixer zu einer feinen, cremigen Paste pürieren.

Tipp: Die fertige Orangenpaste noch heiß in ein sauberes, sterilisiertes Glas füllen und verschließen. So haben Sie einen aromatischen Vorrat für Stollen und andere Backwaren.

Zitronenpaste

Zitronenpaste verleiht dem Stollen ein intensives, natürliches Zitronenaroma und lässt sich sehr einfach selbst herstellen. Verwenden Sie dafür Zitronen mit unbehandelter Schale.

Bio-Zitronen 600 g
Zucker 300 g

Die Zitronen gründlich waschen und mit der Schale in Stücke schneiden. Mit Zucker vermischen und etwa 40 Minuten ziehen lassen.

Anschließend die Mischung in einen Topf geben und etwa 20 Minuten kochen. Noch heiß mit dem Stabmixer zu einer feinen, cremigen Paste pürieren.

Tipp: Die fertige Zitronenpaste noch heiß in ein sauberes, sterilisiertes Glas füllen und verschließen. So haben Sie einen aromatischen Vorrat für Stollen und andere Backwaren.

Zitronenpaste aus frischen Bio-Zitronen selber machen